Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Münster-

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Inhalt: Der Niederrhein

Der Rhein ist die bei weitem verkehrsreichste Binnenwasserstraße Europas, wobei der Niederrhein den Verkehrsschwerpunkt bildet. Derzeit passieren pro Jahr etwa 150 Mio. Gütertonnen die deutsch-niederländische Grenze bei Emmerich. Schon 2015 ist mit rund 200 Mio. Gütertonnen am Niederrhein zu rechnen.

Mit geeigneten wasserbaulichen Maßnahmen sorgt die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West dafür, den durch frühere Strombaumaßnahmen erreichten Zustand des Niederrheins und seine Schiffbarkeit zu erhalten und nach Möglichkeit zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erschwert durch die fortschreitende Eintiefung des Flussbettes, mit der u.a. auch eine Absenkung des Wasserspiegels einhergeht. (= Sohlenerosion).

Das Erosionsproblem ist nicht nur schädlich für die Schifffahrt, sondern auch für viele Rhein-Anlieger und für die Ökologie. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in NRW und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West wurde deshalb 1992 ein "Gesamtkonzept Rhein in NRW - Hochwasserschutz - Ökologie - Schifffahrt" erstellt. Für die Wasserstraße Rhein soll eine weitgehend stabile Rheinsohle mit hinreichender Wassertiefe für die Schifffahrt unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte erreicht werden.